Wenn Schmerzen bleiben: Krafttraining nach Operation als entscheidender Schritt.
- dgerecht2
- 22. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Rückenschmerzen, Knieprobleme, Schulter- oder Hüftbeschwerden – viele Menschen haben nach Operationen oder Verletzungen das Gefühl, dass sie trotz Behandlung nicht wirklich vorankommen.
Ich erlebe es immer wieder im Alltag: Menschen kommen erschöpft, frustriert und mit der Frage:
„Warum wird es einfach nicht besser?“
Physiotherapie und Reha: wichtig, aber oft überlastet
Physiotherapie ist ein zentraler Baustein im Heilungsprozess. Gleichzeitig sieht die Realität häufig so aus:
• lange Wartezeiten auf Termine
• stark ausgelastete Praxen
• wenig Zeit für individuelle Anpassungen
Auch in Reha-Einrichtungen fehlt oft die Möglichkeit, Trainingspläne regelmäßig anzupassen. Ein einmal erstellter Plan wird über Wochen durchgeführt – echter Fortschritt bleibt so häufig aus. Nicht aus mangelndem Engagement, sondern wegen Zeit- und Personalmangel.

Stillstand nach der Behandlung
Viele Betroffene berichten, dass sie nach der OP oder Reha monatelang nichts mehr gemacht haben.
Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Unsicherheit oder fehlender Anleitung.
Das Problem:
👉 Ohne gezieltes Krafttraining nach Operation und Muskelaufbau verschlechtern sich Schmerzen und Beweglichkeit oft weiter.
Irgendwann entsteht der Gedanke, dass man sich mit dem Zustand abfinden muss.
Doch das stimmt nicht.

Gezieltes Krafttraining als wichtiger Schlüssel
Sobald das ärztliche Okay vorliegt, kann angepasstes Krafttraining einen großen Unterschied machen.
Nicht als klassisches Fitnessstudio-Training, sondern individuell, kontrolliert und sinnvoll aufgebaut.
Ich sehe regelmäßig, wie Menschen:
• weniger Schmerzen haben
• sicherer gehen
• wieder Vertrauen in ihren Körper gewinnen
Personal Training ist dafür ideal – aber natürlich nicht für jeden finanziell machbar.

Präventionskurse: eine starke Alternative
Eine oft unterschätzte Möglichkeit sind Präventionskurse.
Sie sind heute modern, professionell aufgebaut und werden von qualifizierten Trainer:innen angeleitet.
Viele Menschen sagen:
„Personal Training ist mir zu teuer – aber der Präventionskurs passt perfekt.“
Und genau das erleben wir auch bei Healthy Push:
Teilnehmende bauen Grundkraft auf, gewinnen Sicherheit und machen echte Fortschritte.
Das Wichtigste: nichts zu tun ist keine Lösung
Nicht jede Methode passt für jede Person.
Aber eines gilt fast immer: Stillstand verschlechtert die Situation.
Schmerzen, Humpeln oder Einschränkungen müssen kein Dauerzustand sein.
Mit Bewegung, gezieltem Training und Begleitung lässt sich die Lebensqualität oft deutlich verbessern – unabhängig vom Alter.
Der erste Schritt ist, sich Unterstützung zu holen.
Und den eigenen Körper nicht aufzugeben.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst oder jemanden kennst, dem es ähnlich geht, dann lohnt es sich, den nächsten Schritt nicht allein zu gehen.
Gezielte Bewegung, angepasstes Training und fachliche Begleitung können viel verändern – oft mehr, als man zunächst denkt.









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