Krafttraining ab 40: Wellness-Training? Nein danke.

Hand aufs Herz: Wie oft nennen wir etwas Training, obwohl wir unseren Körper dabei kaum fordern?
Ein bisschen bewegen, ein bisschen dehnen, ein paar Übungen – Hauptsache, man hat etwas gemacht. Natürlich ist Bewegung wertvoll. Spaziergänge, Mobility oder eine lockere Einheit können unserem Körper guttun.
Aber wenn das Ziel Muskelaufbau, Muskelerhalt und mehr Kraft lautet, reicht Wohlfühlen allein nicht.
Wellness darf Wellness sein. Aber Training muss Training sein.
Und Krafttraining? Das soll anstrengend sein und sich auch nach Krafttraining anfühlen.
Nicht schmerzhaft und nicht bis zur völligen Erschöpfung. Aber fordernd genug, damit unsere Muskulatur einen Grund bekommt, sich anzupassen und stärker zu werden.
Krafttraining ist mehr als Muskelaufbau
Muskeln sind keine reine Frage der Optik. Wir brauchen Kraft beim Treppensteigen, Aufstehen, Tragen, Stabilisieren und für unzählige Bewegungen im Alltag.
Gerade mit zunehmendem Alter wird Krafttraining für Frauen und Männer deshalb immer wichtiger. Muskelmasse und Kraft können im Laufe des Lebens abnehmen – vor allem, wenn entsprechende Belastungsreize fehlen.
Statt nur zu fragen:
„Wie viel wiege ich?“
sollten wir deshalb häufiger fragen:
„Wie stark und belastbar ist mein Körper?“
Denn gesundes Altern bedeutet nicht nur, möglichst lange zu leben. Es bedeutet, möglichst lange beweglich, leistungsfähig und selbstständig zu bleiben.
Muskeln sind Altersvorsorge.

Krafttraining ab 40: Jetzt erst recht
Besonders ab der Lebensmitte lohnt es sich, Krafttraining einen festen Platz im Alltag zu geben.
Dabei muss niemand zum Bodybuilder werden. Entscheidend ist, die Muskulatur regelmäßig ausreichend zu fordern.
Das funktioniert durch eine sogenannte progressive Belastungssteigerung: beispielsweise etwas mehr Gewicht, mehr Widerstand, zusätzliche Wiederholungen oder eine schwierigere Übungsvariante.
Die letzten Wiederholungen dürfen anstrengend werden.
Wer 15 Kniebeugen beendet und anschließend problemlos weitere 30 machen könnte, darf sich ruhig fragen:
Trainiere ich gerade – oder bewege ich mich nur?

Krafttraining zu Hause funktioniert
Keine Lust aufs Fitnessstudio? Kein Problem.
Bei Healthy Push sind wir große Fans von Home Workouts. Mit dem eigenen Körpergewicht, Hanteln, Loops oder Widerstandsbändern lässt sich auch zu Hause effektiv trainieren.
Nicht der Ort entscheidet darüber, ob ein Training funktioniert.
Die richtige Belastung entscheidet.
15-Minuten-Home-Workout
Probiere drei Runden:
Squats: 12–15 Wiederholungen Reverse Lunges: 8–12 pro Seite Push-ups: 8–15 Wiederholungen – an Wand, Tisch oder Boden Rudern mit Widerstandsband: 12–15 Wiederholungen Plank: 20–45 Sekunden
Zwischen den Runden etwa 60–90 Sekunden pausieren.
Ist eine Übung dauerhaft sehr leicht, erhöhe den Widerstand oder wähle eine anspruchsvollere Variante.

Training muss nicht zerstören. Aber es muss fordern.
Ein gutes Krafttraining bedeutet nicht, anschließend völlig erschöpft auf dem Boden liegen zu müssen. Schmerzen sind kein Qualitätsmerkmal und Muskelkater ist kein Muss.
Belastung und Regeneration gehören zusammen.
Aber genauso wenig müssen wir Angst vor Anstrengung haben. Schwitzen ist okay. Muskelermüdung ist okay. Und die letzte Wiederholung darf deutlich schwerer sein als die erste.
Wenn wir Wellness brauchen, dürfen wir uns Wellness gönnen.
Wenn wir trainieren, dürfen wir trainieren.
Raus aus der Komfortzone. Rein ins Krafttraining.
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Healthy Push – wir bringen dich nicht nur in Bewegung. Wir machen dich stärker.




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